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| Anno 1927: Tischlermeister Johann Horvath (rechts vorne) mit seiner Belegschaft. | ||||||||||
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FIRMENGESCHICHTE - KURZVERSION: Die Tischlerei DÖMÖTÖR - STROBL, ein Paradeunternehmen im Südburgenland, besteht nunmehr seit 1848. Der Traditionsbetrieb aus Eberau blickt auf fünf Tischlergenerationen zurück und befindet sich in der glücklichen Lage, einer gesicherten Zukunft entgegenzugehen. Seit 1961 unter der Geschäftsleitung von Tischlermeister Rudolf Dömötör und seiner Gattin Elisabeth zum bedeutensten mittelständigen Gewerbeunternehmen im unteren Pinkatal aufgebaut. Die Tischlerei bietet 27 Mitarbeitern einen gesicherten Arbeitsplatz. Schwiegersohn Tischlermeister Werner Strobl mit Gattin Katharina und Schwiegersohn Ing. Klaus Gober profilieren sich durch weitere Modernisierungen und schließen somit an den traditionsreichen Erfolgen an. Mit Tischlermeister Johann Stangl und Tischlermeister Ignaz Szeyer wurden für den Verkauf, sowie für die Produktion zwei kompetente Mitarbeiter für die Anliegen unserer Kunden hervorgebracht. Mit Tischlermeister Reinhard Peischl und Ing. Martin Schrammel wurde das Team um einen kompetenten Verkaufsberater, sowie um einen professionellen Arbeitsvorbereiter erweitert. Für die tollen Planungen zeichnet Roland Szokasits verantwortlich. Durch ständige Investitionen in CAD-, CNC- und Umwelt- Technologien wurden Kreativität, Präzision und der Anspruch an Grundmaterialien erhöht und bilden somit einen wesentlichen Technologievorsprung. Qualität, durch eine hervoragende Planung - abgestimmt auf die aktuellen Wünsche der Kunden, ein Team mit modernst ausgestatteten Produktionsmöglichkeiten, ein fämiliärer Background, der eine kompetente Partnerschaft zuläßt, sind die Erfolgsrezepte - zufriedene Kunden die Basis für weitere Erfolge. Durch ständig aktualisierte Wohnstudios lassen sich Qualität und zeitgerechte Beispiele für Wohnkultur auf höchstem Niveau den Kunden näherbringen. Außerdem ist das Unternehmen jährlich auf der Oberwarter Wirtschaftsausstellung „Inform“ sowie auf der „Wohnen & Interieur“ in Wien vertreten. Alles in allem ein Betrieb dessen oberstes Ziel zufriedene Stamm- kunden sind und dessen Einrichtungen sich durch ein optimales Preis/Leistungs - Verhältnis auszeichnen. |
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| FIRMENGESCHICHTE - AUSFÜHRLICH:
Herr Johann Steiger, ein Tischlermeister aus Gaas, fasst anno 1848 den Entschluss sich selbständig zu machen und gründet auf dem heutigen Firmensitz in Eberau eine Tischlerwerkstätte. Er legt somit den Grundstein für ein traditionsreiches Familienunternehmen, das 150 Jahre später immer noch in hellem Glanz erstrahlen soll. Da dem Betriebsgründer männlicher Nachwuchs verwehrt bleibt, übernimmt sein aus Woppendorf stammender Schwiegersohn, Herr Tischlermeister Franz Horvath, im Jahre 1888 die Tischlerei. Nach dessen Tod infolge eines Unfalles bei landwirtschaftlichen Arbeiten 1917 führt der älteste Sohn des Hauses, Franz Horvath, vorübergehend den Betrieb. Nachdem dessen jüngerer Bruder Johann Horvath aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ist, überlässt er ihm die Werkstätte und emigriert in die USA, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Johann Horvath folgt dem Bruder 1922 nach, jedoch nicht mit der Absicht, in Amerika zu bleiben, sondern mit dem Ziel vor Augen, genügend Geld zu verdienen, um seine Tischlerei in Eberau mit den modernsten Maschinen der damaligen Zeit auszustatten. Mit diesem Wettbewerbsvorteil und einem Kundenstamm, der zum Großteil aus anderen Amerikarückwanderern besteht, die sich in der einstigen Heimat wieder häuslich niederlassen, ist es Herrn Tischermeister Johann Horvath nach seiner Rückkehr im Jahre 1926 möglich, auch in den wirtschaftlich äußerst schwierigen Endzwanziger- und Dreißigerjahren etwa 10 bis 15 Lehrlinge und Gesellen zu beschäftigen. Im Frühjahr 1953 nimmt er einen gewissen Rudolf Dömötör aus Kulm in den Lehrstand auf, wohl nichtsahnend, daß dieser junge Mann in einigen Jahren erfolgreich um das Herz seiner jüngsten Tochter Elisabeth werben und die Tischlerei zu einem Paradeunternehmen der Region machen würde. Am 8. Juli 1961 heiratet Rudolf Dömötör, der seit 1959 auch Tischlermeister ist, Elisabeth Horvath. Schon einen Monat, am 11. August 1961 später übernimmt er mit ihr den (schwieger-) väterlichen 2-Mann-Betrieb, der eine 100 m² große Werkstätte in Eberau und eine Möbelhandelsfiliale in Rechnitz umfasst, die bereits seit 8 Jahren erfolgreich von Elisabeth Dömötör geleitet wird. Eine Erfolgsstory "Made in Eberau" nimmt ihren Lauf... Das Jungunternehmerpaar weiß geschickt, aber vor allem mit großem persönlichen Einsatz den Konjunkturaufschwung, das "Wirtschaftswunder", der sechziger und siebziger Jahre zu nützen. Bereits 1963 wird ein Schauraum gebaut, um die Erzeugnisse des Unternehmens ins rechte Licht rücken zu können. Aus steigenden Absatzzahlen resultieren Betriebserweiterungen im Jahre 1966 und 1969, die die ursprüngliche Betriebsfläche etwa verfünffachen. Ein Schlagwort des heutigen Wirtschaftslebens lautet Spezialisierung. Elisabeth und Rudolf Dömötör erkennen aber bereits Ende der Sechziger, dass es nicht sinnvoll ist, auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Aus diesem Grund wird der Bau- und Möbeltischlereibetrieb auf Möbeltischlerarbeiten eingeschränkt. In diesem Zuge wird auch das Bestattungsgewerbe abgegeben. Das Jahr 1973 läutet ein weiteres, sehr wichtiges Kapitel in der Geschichte des Familienbetriebes ein, denn die erste "Pinkataler Stube" wird im Frühsommer dieses Jahres angefertigt und bei einer Wirtschaftsausstellung anlässlich der Stadterhebung in Güssing zur Schau gestellt. Das Echo auf diese Bauernstube ist derart gewaltig, dass bald ein komplettes "Pinkataler Stuben" - Programm zusammengestellt ist, das auch über den Möbelhandel vertrieben wird und die Tischlerei Dömötör weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt macht. Aufgrund der regen Nachfrage nach den Bauernstuben aus Eberau entstehen in der kleinen Tischlerei trotz steigender Zahl an Mitarbeitern Produktionsengpässe; Lieferverzüge sind die Folge. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht scheint eine Vergrößerung des Betriebes unumgänglich. Somit wird im Jahre 1977 der Grundstein für ein neues, 2.100 m² großes Betriebsgebäude gelegt. Am 16. August 1978 wird im neuen Gebäude mit 25 Mitarbeitern die Produktion aufgenommen. Als Folge sinkender Nachfrage im Laufe der Zeit wird die Produktion der Pinkataler Stube in den Jahren 1982/83 schrittweise eingeschränkt und schließlich vollkommen eingestellt. Diese Entscheidung wird aber nicht getroffen, ohne zuvor ein neues Standbein geschaffen zu haben: Individualität heißt das alte neue Zauberwort. Die Produktion konzentriert sich nun auf ein maßgeschneidertes Angebot. Die Tischlerei Dömötör bietet jedem Kunden eine auf seine Wünsche, Vorstellungen und räumliche Möglichkeiten abgestimmte Einrichtung. Im Jahre 1988 kommt es zu neuerlichen Investitionen und baulichen Erweiterungen in der Tischlerei in Eberau. Die Produktionsanlage wird um eine 800 m² große Lager- und Zuschnitthalle erweitert und durch eine neue, umweltfreundliche Oberflächenanlage bereichert. Zudem wird ein 100 m² großer Verwaltungstrakt errichtet. 1989 wird die bisherige Einzelunternehmung "Tischlerei Dömötör" in eine Kapitalgesellschaft mit Namen "Tischlerei Dömötör-Strobl Ges.m.b.H." umgewandelt. Als Geschäftsführer tritt der nunmehrige Kommerzialrat, Herr Rudolf Dömötör, als Prokurist Herr Tischlermeister Werner Strobl auf. Herr Werner Strobl aus Gaas begann im Jahre 1973 eine Lehre in der Tischlerei Dömötör, kurz bevor der große Coup mit den "Pinkataler Stuben" gelang. 1980 legt er seine Meisterprüfung mit Erfolg ab und heiratet 3 Jahre später, im schönen Mai des Jahres 1983, die älteste Tochter aus dem Hause Dömötör, Katharina. Der nunmehrige Schwiegersohn ist maßgeblich im Verkauf und mit seiner Gattin in der Geschäftsführung tätig. Zu Beginn der neunziger Jahre hält nun auch die EDV ihren Einzug in die Tischlerei Dömötör-Strobl. Dies mag wohl zu einem Großteil auf den zweiten Schwiegersohn des Hauses, Herrn Ing. Klaus Gober, zurückzuführen sein. Der HTL-Absolvent ehelicht im Mai des Jahres 1993 die zweitälteste Dömötör-Tochter Sissy und ist seit 1994 im Familienbetrieb tätig. Da er zuvor als Elektrotechniker tätig war, gelingt es mit Hilfe seines technischen Know-hows, nahezu alle betrieblichen Leistungen von der Planung über die Auftragsausarbeitung bis hin zur Auftrags- ausführung bald EDV-unterstützt ablaufen zu lassen. Nachdem alle Büroarbeitsplätze mittels EDV ausgestattet und miteinander vernetzt sind, werden im Jahre 1995 und im Frühjahr des Jahres 1996 zwei große Investitionen getätigt: eine neue Zuschnittsäge und ein CNC-Bearbeitungszentrum. Beide Maschinen sind mit dem "Büro" online verbunden und verbessern Gestaltungsmöglichkeiten und Präzision in der Produktion. Sie erhöhen somit die Qualität der Erzeugnisse und den Anspruch an die Grundmaterialien. Mit den nunmehr vorhandenen technischen Einrichtungen kann das Unternehmen zweifelsfrei als "europareif" bezeichnet werden. Gestützt auf diesen Technologievorsprung wirbt die Tischlerei Dömötör-Strobl seit 1997 unter dem eingänglichen Kurznamen DS (Dömötör-Strobl) und dazupassendem Logo um die Gunst der Konsumenten. Der Slogan "Edles aus Holz" vermittelt, wofür die exklusive Programmlinie namens "Borderline" steht: individuell gestaltete und qualitativ hochwertige Inneneinrichtungen als Inbegriff für zeitlos elegante Wohnkultur. Die unterschiedlichen Wünsche und Vorstellungen der Kunden bilden die Grundlage für eine perfekt abgestimmte Wohnungseinrichtung. Auf Grund des guten Erfolges mit der hauseigenen Marke "Borderline" - sie wurde 1993 eingeführt - folgten weitere Wohnprogramme: 1997 "Lifeline" - die jugendliche Einrichtungslinie in neuem Design 1999 "Classicline" - stilvolles und gemütliches Wohnen 2000 "Skyline" - modern, funktionell Damit die individuellen Vorstellungen der Kunden wunschgemäß realisiert werden können, bedarf es neben einer guten Geschäftsführung und eines modernen Maschinenparks vor allem aber gut ausgebildeter und geschickter Mitarbeiter. Neben dem begeisterten "Vollblut-Tischler" TM Hans Stangl (als Lehrling im Betrieb begonnen, seit Jahren erfolgreich in Planung und Kundenbetreueung) hat auch Ignaz Szeyer (bereits langjährig als Produktionsleiter tätig) 1996 seine Meisterprüfung abgeschlossen. Er leitet die Geschicke in der Werkstätte und führt seine Mitarbeiter vorbildlich an. Für die tollen Planungen zeichnet Roland Szokasits verantwortlich. Sein künstlerisches Geschick verleiht jedem Plan eine besondere Note (Rufname "Pablo"). 1999 ist der HTL-Mödling-Absolvent Ing. Martin Schrammel zu uns gestossen. Schnell konnte er Erfahrungen sammeln und ist mittlerweile als Arbeitsvorbereiter die Drehscheibe im Bezug auf Kundenaufträge. Im Jahre 2004 ist mit Tischlermeister Reinhard Peischl eine weitere Verstärkung für das Vertriebsteam hinzugestoßen. Reinhard Peischl erlernte das Handwerk in der ehemaligen Tischlerei Ehrenhöfler / Burgauberg. Seine besonderen Stärken liegen in Kreativität und Planung. Viele ungenannte, fleißige Hände werken sorgfältig im Auftrag der geschätzten Kunden. Das Leben und somit auch die Firmengeschichte haben leider auch Ihre Schattenseiten. Im August 2005 ist die allseits geschätzte und geliebte Seniorchefin Elisabeth Dömötör im 69. Lebensjahr nach schwerer Krankheit verstorben. Frau Dömötör hat den Betrieb mit aufgebaut und geprägt. Ihr Wirken wird sämtlichen Mitarbeitern, sowie Freunden, Bekannten, und auch vielen Kunden in guter Erinnerung bleiben. |
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